Reflexzonen

Gewebe und Organe stehen in ständiger Verbindung zueinander. Sie können jederzeit vernetzt Informationen untereinander austauschen.
Die Reflexzonen finden sich fast überall am Körper. Am Rücken nutze ich sie für die Beurteilung des Orts des Schröpfens und der Art der Schröpfmethode (stehendes Schröpfen, Schröpfmassage). Man spricht von sogenannten "Gelosen", das sind Verhärtungen, Einziehungen oder mit Blut gestaute Bereiche. Ist beispielsweise das Gewebe auf der Höhe des linken Schulterblatts schlaff und eingezogen, könnte es sich um einen "schlaffen" Magen mit wenig Magensäure handeln. Ein sehr druckschmerzhafter Punkt auf der Höhe des oberen rechten Schulterblatts könnte auf einen Gallenstau hinweisen.

Auf unseren Füssen (insbesondere auf unseren Fusssohlen) sind unsere Organe abgebildet. Durch das Abtasten der Reflexzonen kann ich Schwachstellen des Körpers erkennen.

Jedes Hautareal ist einem bestimmten Organ reflektorisch zugeordnet, man spricht von "Headschen Zonen". Schmerzen innerer Organe übertragen sich auf bestimmte Körperbereiche. Ein typisches Beispiel sind Schmerzen im linken Arm bei einer Herzenge (Angina Pectoris).

Auch können Wirbelfehlstellungen zu Schmerzen und Funktionsstörungen im entsprechenden Segment führen. So kann ein kleine Fehlstellung eines Halswirbels zu Gefühlsstörungen in einem oder beiden Armen beitragen. Mit der Dorn-Therapie gelingt es mir oft, den Wirbel wieder in die richtige Position zu bewegen.